MuKEn - Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich

Die „Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich“ (MuKEn) dienen als Grundlage für die Umsetzung der Energievorschriften in den einzelnen Kantonen.
Auch der Gesetzgeber hat erkannt, wie wichtig die Energieeffizienz der Gebäude für die Umsetzung einer erfolgreichen Energiestrategie ist. So sind beispielsweise eine ganze Reihe von Massnahmen vorgesehen, welche die Effizienz der Gebäude steigern und den Energieverbrauch minimieren sollen.

  • Neubauten sollen einen Teil ihres Strombedarfs selber produzieren und auch vor Ort nutzen (Eigenverbrauch).
  • Beim Ersatz von Heizungen mit fossilem Brennstoff soll 10% der bisher verbrauchten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen oder durch bessere Isolation des Gebäudes komplett eingespart werden.
  • Bestehende zentrale Elektroboiler in Wohnbauten sollen innert 15 Jahren ersetzt werden.
  • Für Neubauten und bei Handänderungen soll der Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) obligatorisch werden.

Ein nach MuKEn 2014 realisierter Neubau wird noch rund 3,5 Liter Heizöl-Äquivalente an Wärmeenergie verbrauchen, umfassend sanierte Gebäude rund 8 Liter Heizöl-Äquivalente. Die Verbrauchsvorgaben sind seit 1975 um über 75% gesenkt worden.

Bis jetzt haben die Kantone die MuKEn fast unverändert und vollständig in ihre kantonalen Erlasse aufgenommen. Die Umsetzung der MuKEn 2014 ist derzeit im Gange.

Weitere Informationen finden Sie hier oder bei der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion Ihres Kantons. 

Förderbeiträge

Bei der Planung Ihres Sanierungsprojekts lohnt es sich abzuklären, welche Förderbeiträge allenfalls dafür in Frage kommen. Dadurch können Sie Ihre Kosten erheblich senken.

Die jeweiligen Bedingungen für Förderbeiträge sind auf kantonaler Ebene im Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Energien geregelt. Um sicherzustellen, dass Sie die vollständige Fördersumme erhalten, lohnt es sich einen GEAK (Gebäudeenergieausweis der Kantone) erstellen zu lassen. Ihr Energieberater steht Ihnen bei der Abklärung für mögliche Förderbeiträge, wie auch bei der Ausstellung des GEAK’s zur Seite. Alle Kantone fördern die energetische Sanierung. Für eine rasche Übersicht über alle für Sie grundsätzlich möglichen Förderbeiträge besuchen Sie Energiefranken.ch und geben Sie Ihre Postleitzahl ein.

Einmalvergütung

Die einmaligen Investitionsbeiträge (Einmalvergütungen) sind ein Instrument des Bundes zur Förderung der Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen). Die Einmalvergütungen betragen höchstens 30 Prozent der Investitionskosten von Referenzanlagen.

Einmalvergütung für kleine PV-Anlagen (KLEIV)
Ab 1. Januar 2018 werden Betreiber von neuen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung zwischen 2 kW und 100 kW anstatt mit einer Einspeisevergütung (KEV) mit einer "Einmalvergütung für kleine Anlagen" (KLEIV) gefördert.

Link: www.bfe.admin.ch/einmalverguetung

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